Playboy Amazon Edition

Posted under Jugendschutz by Pornologe on Sonntag 21 November 2010 at 17:12

Sodele das simma wieda. Der Staatsvertrag über den Schutz der Menschenwürde und den Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien (Jugendmedienschutz-Staatsvertrag – JMStV) geht um. Und macht Aufklärung zunehmend zu einer unmöglichen Sache. “[...] Angebote verbreitet oder zugänglich macht, die offensichtlich geeignet sind, die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit unter Berücksichtigung der besonderen Wirkungsform des Verbreitungsmediums schwer zu gefährden. [...]

Tja wenn ich hier an meine Jugend zurückdenke muss ich feststellen, dass ich den Versuch meiner Mutter mich aufzuklären höchst empört abgelehnt habe… Ich will jetzt in dieser Richtung nicht weiter spekulieren. Es geht uns hier ja nicht um juristische Fachsimpelei sondern um Pornos, also darum zu erregen. Wenn wir aber nun nochmal den aktuellen Gesetzestext bedenken, wird auch dieses Thema zur höchst kritischen Ware und attraktives Anschauungsmaterial zu ner ganz illegalen Nummer. Da keiner auf die anstößige Idee käme eine .com Domain anzusteuern und ich auch demnächst kein AVS installieren möchte, bleibt uns nur das was schon der Durchschnittsjugendliche vor 30 Jahren schon machte: Der Blick in den Quelle Katalog.

Nagut ich hab mich bei Amazon umgesehen und da OHNE SENDEZEITBESCHRÄNKUNG folgende Leckereien gefunden:

Zum Basic String Ouvert XL von Orion sei noch gesagt, dass er den Verkaufsrang 15.239 im Bereich Drogerie & Bad bei Amazon einnimmt. Aber das nur am Rande.
Nun erinnern wir uns: Pornografie ist “die direkte Darstellung der menschlichen Sexualität oder des Sexualakts mit dem Ziel, den Betrachter sexuell zu erregen, wobei die Geschlechtsorgane in ihrer sexuellen Aktivität bewusst betont werden.” Also Die Geschlechtsorgane sind wohl ausreichend betont und wer mir erzählen will, dass die Klamotte nicht mit dem Ziel zu erregen designt wurde, hat wohl nen Feinripp Fetisch. Das mag nun sexy finden wer will, aber klar ist die Betonung und das Ziel zu erregen. Dass die Teile nicht einfach an ner Plastikpuppe präsentiert werden, tut sein übriges und ich denke der gemeine Pupertierende kann den Darstellungen bereits ausreichend abgewinnen. Ok zum Porno reicht es per Definition nicht, aber die aktuelle Gesetzeslage wird diese Bilder bereits in den Bereich des entwicklungsgefährdenden rücken und unser Durchschnittsjugendlicher muss fortan auf Apfelkuchen zurückgreifen.

Jaha entwicklungsgefährdend! Weil unser Pupertierender – nennen wir ihn fortan Max – nun also denken wird so einfach zugänglich ist das weibliche Geschlecht und unsere Durchschnittspupertierende – Lisa – wird denken, dass sie sich Max so präsentieren muss, da sie dazu angehalten ist das stets willige Weibchen zu verkörpern. Ehrlich? … Ich lasse das jetzt erstmal so stehen.

Kann man Parisern beim Verkehr helfen?

Posted under Porno Werbung by Pornologe on Mittwoch 17 November 2010 at 09:00

Herzallerliebste Werbung, die mit der eindeutigst mit der Zweideutigkeit spielt ohne plump zu sein. Gut gemacht finde ich! Danke MAN für das Schmunzeln. Gefunden habe ich das in der November Ausgabe der brand eins.

Kann man Parisern beim Verkehr helfen?