re:publica 2011

Posted under Allgemein by Pornologe on Dienstag 12 April 2011 at 17:17

re:publica 11Ja, da geh ich hin!

Das passt jetzt vielleicht auf den ersten Blick gar nicht ins Schema, aber wir wollen ja nicht allzu Vorurteilsbehaftet sein. Denn der Pornologe steht ja vor allem dafür sich erstmal selbst mit was auch immer auseinander zusetzen und sich ne Meinung zu bilden bevor man den Schnabel aufmacht und heraus kräht. Daher freue ich mich schon sehr auf morgen, denn es werden viele Themen bedient die auf den ersten Blick doch schon gaaaz klar sind… Ich freue mich auf Spiel, Spaß und Hintergründe und wenn ich das Wort Porno bis nächste Woche nicht höre werde ich’s verkraften.Und überhaupt heißt es ja auch re:publica – Die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft. Passt also doch .

Stellungsgesuch

Posted under Allgemein by Pornologe on Sonntag 30 Januar 2011 at 11:43

Ich hatte am Sonntag Vormittag eigentlich was anderes vor als zu bloggen, aber der Artikel des Kollegen Dreckscheuder musste weiterverbreitet werden:

Viel Spaß und Freundschaft gibt es obendrein und einen Probebesuch. Ich frag mich echt werde auf die Idee kam und vor meinem inneren Auge sehe ich einen Trupp Mädchen, die es dem Typen hinten links heimzahlen wollen weil er irgendwie “creepy” ist und bestimmt noch nie Sex hatte. Andererseits würden diese Mädels vermutlich nicht “An Damen” verwenden…

Wo ist so ein Profiler wenn man ihn braucht? Wir nehmen auch einen Zweiter Wahl, müsste hier ja reichen.

10€ Gutschein bei Adultshop

Posted under Allgemein by Pornologe on Sonntag 19 Dezember 2010 at 20:26

Im letzten Artikel ist mir “Flutschi” wieder eingefallen. Daher mal bei Adultshop geschaut und siehe da, es gibt nicht nur Gleitcreme Flutschi – Das Original zu kaufen, sondern auch zum 10 jährigen Bestehen einen 10€ Gutschein. Das sind dann schon 2 Tuben mit 50ml. Die kann man dann auch mit in den Flieger nehmen…
Adultshop

Was ich beim Besuch bei Adultshop sonst noch lerne muss ich bei Gelegenheit mal zusammenschreiben z.B. gibt es einen Auflegevibrator von Philips. Wer hätte das gedacht, aber immerhin vibriert auf der Verpackung eine Frau einem Mann auf dem Bauch rum … Das ist doch irreführende Werbung.

die Geschlechtsorgane in ihrer sexuellen Aktivität

Posted under Allgemein by Pornologe on Sonntag 19 Dezember 2010 at 19:26

Mit dem Ziel zu erregen der Pornografie hatten wir uns bereits beschäftigt, daher wollen wir uns heute dem zweiten Grundpfeiler des Pornos widmen: Die Geschlechtsorgane werden in ihrer sexuellen Aktivität bewusst betont.
von Antti Kultanen
Hier ist der aus meiner Sicht deutlichste Unterschied zum “normalen” Film, denn die Erregung selbst ist zu persönlich, um als Kriterium herangezogen zu werden. Und ob jetzt ein Porno mehr erregt als die zarte Andeutung oder die verschwitzen Leiber in französischen Filmen der 70er oder gar ein gebrauchter Turnschuh ist ein klarer Fall von Geschmackssache und ich überlasse es jedem selbst dazu eine Meinung zu haben – wir wissen: Es gibt nichts was es nicht gibt und im Internet gibt`s just davon jede Menge. Und wie man an das Ziel gelangt kann von jedem dadurch auch unterschiedlich interpretiert werden, Umsetzung und Wirkung sind damit individuell verschieden und aus der Intention alleine lässt sich aus meiner Sicht keine schlüssige Definition erstellen, ist als Zusatz aber dennoch hilfreich.

Aber zurück zu den Geschlechtsorganen. Diese sind an sich völlig “unporno” – Gott sei Dank, denn die gehören ja zur menschlichen Grundausstattung, aber man weiß ja nie… Einen Penis oder eine Vagina zu haben ist an sich nicht weiter verfänglich, aber diese in ihrer sexuellen (weiterlesen…)

Die Satansweiber von Tittfield ein Soft Porno?

Posted under Allgemein,Jugendschutz by Pornologe on Sonntag 5 Dezember 2010 at 17:49

Der unleidige JMStV hält mich wieder auf Trapp. Eben gerade beim ak-zensur.de vorbei geschaut, deren Engagement gegen Netz-Sperren und Internetzensur absolut unterstützenswert ist und auch an dem betreffenden Artikel habe ich nichts zu nörgeln, außer der unglücklichen Wahl eines Beispiels. Was mich aber andererseits dazu verleitet hat ein paar Gedanken zu Russ Meyer zu formulieren.

russ meyer remix by james haleDie Telekom, die „Satansweiber von Tittfield“ und ein Interessenkonflikt lautet der Titel und um seinen Standpunkt mit konkreten Beispielen zu untermauern wird eben dieser Russ Meyer Klassiker besonders häufig vom Autor herangezogen. Vermutlich wegen des nicht nur in der deutschen Übersetzung so unfassbar trashigen Titels. Nur ist dieser Film eben nicht unbedingt als plakatives Beispiel für das Genre des Soft Pornos geeignet.

Schauen wir uns das doch mal genauer an: (Zur Erinnerung im JMStV geht es nicht um Hardcore Pornos und andere indizierte Inhalte, da bleibt alles beim Alten) Es geht also in erster Linie darum, dass mit der “ab16″ Alterskennzeichnung eines Angebots (ab “ab18″ ist ein AVS vorgeschrieben), nach unbekannten technischen Standards alle aus dem Schneider sind. Hier haben wir wiederum das Problem was jetzt ab16 ist und was nicht,* und des unbekannten technischen Standards, aber das lassen wir hier erstmal außen vor.

Es geht uns also um den Bereich zwischen 16 und 18. Was darf mit 16 schon gesehen werden, aber ist noch nicht hinter dem AVS Tor? Hier fällt nun das Wort “Soft Porno” bei dem sich auch Wikipedia schwer tut eine klare Definition zu finden. Begnügen wir uns also (weiterlesen…)

Feuchtgebiete und Penisverletzungen

Posted under Allgemein,Literatur by Pornologe on Samstag 16 Oktober 2010 at 19:39

Im Grunde mag ich Charlotte Roche gerne. Die Lesung mit Heinz Strunk aus einer Doktorarbeit aus den 70ern “Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern” war lustig, aber auch ein bisschen eklig. (Ein schönes Beispiel übrigens wie in diesem Fall die intensive Beschäftigung mit einer Masturbationsmethode zu einem Doktortitel führte!)

Achja Heinz Strunk… Zu Heiz Strunk wäre noch zu sagen, dass es vor ein paar Jahren einen super Hype um ihn und Studio Braun gab. Ich hatte ihr Tun etwas aus den Augen verloren, aber mich gerade wieder mit viel Freude auf Stand gebracht. Wer hier noch nicht auf dem Laufenden ist, möchte sich bitte “Fleisch ist mein Gemüse” von Hein Strunk zu Gemüte führen. Der Mann kann schon schön resigniert pointiert formulieren. Ich glaub das Buch hab ich dann auch noch als Musical in Hamburg gesehen. Studio Braun ist ja ne wahre Knalltüten Sammlung mit Jaques Palminger, Heinz Strunk und Rocko Schamoni. Von Rocko Schamoni kann ich übrigens “Dorfpunks” empfehlen. Das und die Herr Lehmann Bücher von Sven Regner – also “Neue Vahr Süd“, “Der kleine Bruder” und “Herr Lehmann“, sprechen der Generation Landflucht aus der Seele. Schön, dass sich auch mal Leute dazu bekennen, wie es war auf dem Land aufzuwachsen und trotzdem cool sein zu wollen.

Nochmal zum Thema Charlotte Roche und Feuchtgebiete. Hier ging sie nach den Gruselfotos des Penishack noch weiter und entsetzte den Leser mit Hämorriden und Eiter. Extrem explizite Beschreibungen und eben auch extrem eklig, aber nur wirklich nicht erregend. Nun muss ich sagen, dass ich ein begeisterter Charles Bukowski Leser und daher recht ekelresitent bin. Sexuell Explizites schreckt mich auch nicht ab, aber das Buch war einfach schlecht. Es war weder schockierend noch sexy oder aufklärend. Die Geschichte war mau und auch irgendwie ohne Leben erzählt. Man hangelte sich quasi von Hämorride zu Hämorride ohne wirklich von der Story gefesselt zu werden. Mein Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Ein bisschen lustig, ein bisschen eklig, aber Alles in Allem nichts Weltbewegendes.

Herr Lehmann, Fleisch ist mein Gemüse und auch Dorfpunks wurden übrigens in der Zwischenzeit auch verfilmt. Sollte Feuchtgebiete mal verfilmt werden muss kann das getrost in die “Gruselporno” Ecke sortiert werden.