eklige pornographische Begriffe

Posted under Pornologie by Pornologe on Sonntag 20 März 2011 at 18:29

Schon schön zu sehen zu was ich bei Google gefunden werde. Ich nehme es mal zum Anlass mir zu diesem Thema nen Kopf zu machen. In einem früheren Artikel hatte ich ähnliches bereits angekündigt.

Dass der Begriff Pornogaphie zwar einerseits klar definiert ist, aber andererseits auch für jeden eine sehr persönliche Dimension hat, hab ich ja schon in einem Artikel hergeleitet. Mit der Frage ob es eine klare Definition von “Ekel” gibt und wann es korrekt ist etwas als “ekelig” zu bezeichnen, lassen wir mal beiseite und gehen davon aus, dass das eben auch ne sehr persönliche Sache ist.

Seepferdchen und Skorpione frittiert in Peking

was für den einen lecker ist für den anderen eklig

Sehr schön an diesem Wort zu erkennen ist die Mischung aus PORNO und EKEL die sich durch diesen Bereich zu ziehen scheinen. So passiert es doch oft, dass im Zuge der Sensationslust etwas vermeintlich Ekliges wie etw ein Porno mit Schwulen, Alten oder Dicken angeschaut wird. Wenn man nun den Erfolg dieser Sparten und die Wortgewalt mit der in größerer Runde die Ablehnung kundgetan (weiterlesen…)

Pornografie – mit dem Ziel zu erregen

Posted under Pornologie by Pornologe on Donnerstag 21 Oktober 2010 at 00:42

Pornographie oder freundschaftlich “Porno” ist laut Wikipedia: “die direkte Darstellung der menschlichen Sexualität oder des Sexualakts mit dem Ziel, den Betrachter sexuell zu erregen, wobei die Geschlechtsorgane in ihrer sexuellen Aktivität bewusst betont werden.”

Das Schöne an der Pornografie ist doch schon in diesem Satz ganz klar ausgedrückt: Sie soll den Betrachter sexuell erregen. Find ich gut! Sexuell erregt werden ist doch super. Nunja nun soll oder darf nicht jeder x beliebige sexuell erregt werden und schon garnicht pubertierende Jungs. Das ist auch ok so, denn in der Zeit in der dem Durchschnittsteenager bereits beim Anblick eines Brötchens ob der mannigfaltigen Assoziationen und Möglichkeiten die Hose platzt sollte man ihn vor vorsätzlich Erregendem bewahren sonst platzt gleich der ganze Kerl. Nun ist der Porno vielleicht nicht am besten geeignet, um die Jugend aufzuklären, aber zumindest in meiner Jugend gab es auch keine wirklichen Alternativen und letzten Endes musste man doch selber ran und seine eigenen Erfahrungen machen.

Hier verhält sich der Porno wie jeder andere Film. Hat mit dem wahren Leben eben nur bedingt zu tun und die Teile die im Film raus geschnitten werden sind die, die das Ganze im wahren Leben sowohl anstrengend, aber auch interessant machen, im Film aber nur langweilig sind. Man stelle sich mal vor wir müssten Rambo erstmal bei der Grundausbildung in Echtzeit begleiten bis die Geschichte anfängt. Und so macht es eben der Porno auch. Da ist die Dame eben schon nass und willig, der Schwanz unverwüstlich und der Stellungskrieg vorprogrammiert…

Auf was wollte ich denn jetzt eigentlich raus? Achja Jugendschutz hin oder her, da will ich jetzt garnix zu sagen. Aber vernünftige Jugendaufklärung wäre mal ne Maßnahme. Lektion 1: Unterscheiden von Realität und Fiktion! Das ist nicht nur fürs Pornoverständnis, sondern auch im Bereich Egoshooter (oder Killerspiele wie es effekthaschender heißt) sinnvoll. Keine Sorge für Lektion 1 hält sich auch die Menge an unangenehmen Gesprächen in Grenzen, denn der Durchschnittsjugendliche hat meist doppelt soviel Grips wie wir seinen Hormon verpesteten Zügen anzusehen glauben. Den Teil mit den “2bewusst betonten Geschlechtsorganen in ihrer sexuellen Aktivität” bearbeite ich dann ein andermal.

Begriffsrecherche

Posted under Pornologie by Pornologe on Mittwoch 13 Oktober 2010 at 09:44

Petri ArtVor allem anderen wäre an dieser Stelle eine klare Definition angebracht. In Ermangelung eines Standardwerkes zum Thema habe ich nun diverse Suchmaschinen befragt, da insbesondere im Bereich “Porno” die Objektivität ja gerne mehrere Augen zudrückt. Was also haben wir im deutschsprachigen Raum zur Auswahl? Tja das sieht nicht gut aus. Nach einem Ausflug zum Thema Sekten: Wissenschaft der pansexuellen Initiation (www.kelebekler.com/cesnur/storiade1.htm) war’s das im Großen und Ganzen. Der einzige der uns hier rettend zur Hilfe eilt ist der Wortistik Blog der TAZ. Detlef Gürtler widmet dem Wörtchen einen ganzen Beitrag und wir erfahren, dass das Wort Pornologie schon vor mindestens 30 Jahren vom Nobelpreisträger Heinrich Böll verwendet wurde. In den Kommentaren kommen wir dann in Sachen Begriffsdefinition weiter:

  • Pornologie müsste aus Pornographie (wie mache ich Pornos, also eher sowas wie Regie-, Produktions- und Drehbuchkenntnisse) und der Porn-Analyse bestehen schreibt Kaishakunin
  • Robert Defcon schreibt folgendes: Die Bezeichung „Porn Studies“ für ein akademisches Arbeitsgebiet, geprägt von der US-Amerikanerin Linda Williams (Inhaberin eines filmwissenschaftlichen Lehrstuhls) und Titel eines von ihr herausgegebenen Sammelbands, ist von uns als „Pornologie“ übersetzt worden. Hierbei steht, akademischer Konvention entsprechend, die dem altgriechischen λόγος (logos) (= „Wort“, „Rede“) entlehnte „Logie“ für die vernünftige Rede über das Thema, das durch „Porno“ angezeigt wird (von den altgriechischen Stammbegriffen πόρνη (pórne) (= Dirne), πορνος (pornos) (= Hurer), auch Unzüchtiger, πορνηεία (porneía)).
  • “Wissenschaftliche Beschäftigung mit Pornographie darf man Pornowissenschaft (wie Politikwissenschaft) oder Pornologie (wie Politologie) nennen, aber natürlich nicht Pornographologie, was eher etwas anderes wäre.” schließt dann der Blog Autor das Thema ab.

Aber vor allem gibt es Begriffe rund um Porno, die zum Stauen, Rätseln und  zur Erheiterung einer feuchtfröhlichen Herrenrunde beitragen:

Letzten Endes haben wir also nun abschließend gelernt, dass die Pornologie die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Pornografie bezeichnet.

Im Uraban Dictionary finden sich einige sehr praktisch gedachte Definitionen zum englischen Pornology, wovon sich die ernsthafte so übersetzen lässt: Pornologie ist die Lehre des Ursprungs, der Geschichte und der Funktion von Pornografie in der Gesellschaft.

Was uns im nächsten Schritt dazu führen wird Pornographie zu definieren.