Pornografie – mit dem Ziel zu erregen

Posted under Pornologie by Pornologe on Donnerstag 21 Oktober 2010 at 00:42

Pornographie oder freundschaftlich “Porno” ist laut Wikipedia: “die direkte Darstellung der menschlichen Sexualität oder des Sexualakts mit dem Ziel, den Betrachter sexuell zu erregen, wobei die Geschlechtsorgane in ihrer sexuellen Aktivität bewusst betont werden.”

Das Schöne an der Pornografie ist doch schon in diesem Satz ganz klar ausgedrückt: Sie soll den Betrachter sexuell erregen. Find ich gut! Sexuell erregt werden ist doch super. Nunja nun soll oder darf nicht jeder x beliebige sexuell erregt werden und schon garnicht pubertierende Jungs. Das ist auch ok so, denn in der Zeit in der dem Durchschnittsteenager bereits beim Anblick eines Brötchens ob der mannigfaltigen Assoziationen und Möglichkeiten die Hose platzt sollte man ihn vor vorsätzlich Erregendem bewahren sonst platzt gleich der ganze Kerl. Nun ist der Porno vielleicht nicht am besten geeignet, um die Jugend aufzuklären, aber zumindest in meiner Jugend gab es auch keine wirklichen Alternativen und letzten Endes musste man doch selber ran und seine eigenen Erfahrungen machen.

Hier verhält sich der Porno wie jeder andere Film. Hat mit dem wahren Leben eben nur bedingt zu tun und die Teile die im Film raus geschnitten werden sind die, die das Ganze im wahren Leben sowohl anstrengend, aber auch interessant machen, im Film aber nur langweilig sind. Man stelle sich mal vor wir müssten Rambo erstmal bei der Grundausbildung in Echtzeit begleiten bis die Geschichte anfängt. Und so macht es eben der Porno auch. Da ist die Dame eben schon nass und willig, der Schwanz unverwüstlich und der Stellungskrieg vorprogrammiert…

Auf was wollte ich denn jetzt eigentlich raus? Achja Jugendschutz hin oder her, da will ich jetzt garnix zu sagen. Aber vernünftige Jugendaufklärung wäre mal ne Maßnahme. Lektion 1: Unterscheiden von Realität und Fiktion! Das ist nicht nur fürs Pornoverständnis, sondern auch im Bereich Egoshooter (oder Killerspiele wie es effekthaschender heißt) sinnvoll. Keine Sorge für Lektion 1 hält sich auch die Menge an unangenehmen Gesprächen in Grenzen, denn der Durchschnittsjugendliche hat meist doppelt soviel Grips wie wir seinen Hormon verpesteten Zügen anzusehen glauben. Den Teil mit den “2bewusst betonten Geschlechtsorganen in ihrer sexuellen Aktivität” bearbeite ich dann ein andermal.

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